(Quelle: computerwoche.de)
Datenschutz als Standortvorteil: Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT), äußerte sich in einem Interview kritisch zu Fragen der IT-Sicherheit und des Datenschutzes. Seiner Ansicht nach habe die NSA-Affäre das Grundvertrauen in die Sicherheit der Informationstechnologie erschüttert – insbesondere in IT-Produkte und Dienste der USA. Genau darin läge jedoch eine große Chance für die deutsche Industrie, um sich mit vertrauenswürdiger Informationstechnologie am Markt zu positionieren. Zwar sei die Abhängigkeit von Informationstechnologie aus dem Ausland nach wie vor vorhanden, aber die deutsche IT-Industrie habe nun die Möglichkeit, Marktlücken zu suchen – und dann sehr schnell zu schließen, so Waidner. „Die größten Chancen sehe ich in den Branchen, in denen Deutschland traditionell stark ist – beispielsweise im Maschinen- und Anlagenbau. Dort sind viele kleine und mittelständische Unternehmen unterwegs. Diese Branche bewegt sich gerade rasant in Richtung „Industrie 4.0“, mit ganz neuen Sicherheitsanforderungen und damit auch einem neuen Bedarf an Sicherheitslösungen.“ Gute Möglichkeiten biete auch die Business Software, worin Deutschland beispielsweise mit SAP und der Software AG bereits sehr stark sei, so Waidners Kernaussagen.
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http://www.computerwoche.de/a/das-vertrauen-in-die-sicherheit-der-it-ist-erschuettert,2550716