Die Datenvolumina steigen exponentiell. Seit Jahren existiert der Begriff „Big Data“. Viele glauben immer noch, dass es sich dabei um eine Modeerscheinung oder auch die Erfindung der Marketiers handelt. Das ist aber nicht so. Im Gegenteil, wir erzeugen so viele Daten, dass mittlerweile selbst erfahrene IT-Spezialisten und auch das Business oft fragen, wie wir welchen Nutzen daraus ziehen können. Die Algorithmen und Systeme zur Verarbeitung und Analyse werden immer komplexer.

Um sich dem Thema zu nähern und ein Gefühl für die Datenmengen zu erhalten, kann es sinnvoll sein, Analogien zu schaffen. Wir machen das mit folgender Aufgabenstellung:

In der Studie „Das digitale Universum“ von EMC/IDC aus dem Jahr 2014 geht hervor, dass in 2015 ein Datenzuwachs in Höhe von 8 Zettabytes (eine Zahl mit 21 Nullen!) zu erwarten war. Für das Jahr 2020 werden 40 Zettabytes erwartet, also eine Verdoppelung alle zwei Jahre. Angenommen ein Byte hätte die Größe eines Sandkorns (1mm2) und man würde die geschätzten 40 Zettabytes aneinandergereit um die Erde legen. Reicht das für den Radius? Wenn ja, könnte man einen zweiten Ring um die Erde legen, das heißt die zwei und eventuell mehr Ringe würden sich zu einem Zylinder stapeln?

Wie lautet das Ergebnis?

  1.  Die Bytes reichen nicht um die Erde,
  2.  die Bytes reichen um die Erde und „stapeln“ sich bis zu einem Faktor von 0,1 oder
  3.  der Faktor beträgt nach „Stapelung“ 2,6?

Die Lösung der Aufgabe finden Sie im Download-Bereich.

Herzliche Grüße,
Ihr Horst Tisson