Am 27. April war es mal wieder soweit. Teilnehmer der Jungen Akademie nahmen an einem Workshop der Tisson & Company GmbH teil, in dem es um neue Organisationsformen in Zeiten der Digitalisierung und Agilisierung von Unternehmen ging.

Wie sagte Dieter Zetsche, CEO von Daimler, vor kurzem: „Wir werden einige der gleichen Wettbewerber (Autobranche, Anm. d. Red.) sehen, und wir werden eine Reihe völlig neuer Wettbewerber erleben. Wenn wir aber weiterhin das tun, was wir so gut gemacht haben, sind wir erledigt“. Er spielt dabei auf die massiven Veränderungen in der Wirtschaft an, meint aber auch, dass sich Organisationen grundsätzlich ändern müssen. Zetsche führt weiter aus, sein Unternehmen habe dazu schon früh das Projekt Leadership 2020 aufgelegt, denn eine solche Veränderung müsse durch alle Ebenen gehen und „die besten Ideen funktionieren nicht top-down”.

Tisson & Company kennt die Herausforderungen der hoch-dynamischen Wirtschaft aus vielen Projekten. Gemeinsam mit Kunden werden seit über 10 Jahren digitale Strategien entwickelt und zuvor die dafür notwendigen Voraussetzungen im Unternehmen geschaffen. Hierzu zählt beispielsweise auch der Umbau von Organisationen, weg von hierarchischen Silos hin zu lateralen Team- und Serviceorganisationen.

Einer dieser Kunden ist die Hamburg Süd Group, ebenfalls Sponsor der Jungen Akademie Handelskammer Hamburg. Sie bietet Jugendlichen während der Schulzeit oder der Berufsausbildung eine Zusatzqualifikation im Bereich Wirtschaft an. In dem Wirtschaftskurs können die Teilnehmer ein Abschlusszertifikat erwerben, erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen und mit der Entwicklung eines Businessplans zu fiktiven Unternehmern werden.

Was liegt da näher, als mit jungen motivierten Menschen das „Business von morgen konzeptionell durchzuspielen“? Von der Handelskammer wurden deshalb zwei Jahrgänge (17/19 und 18/20) zu dem dreistündigen Workshop eingeladen. Zusammen mit Stefan Kuhardt, Geschäftsführer der Tisson & Company GmbH, und José Silva, Teamleiter Service Portfolio & Catalogue Management bei Hamburg Süd, wurden die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung diskutiert und anschließend die Verbindungen zum Unternehmen, ihrer Organisation und dem „Service“ hergestellt.

Die Teilnehmer im Alter zwischen 16 und 20 arbeiteten mit viel Engagement und nutzten dabei moderne Werkzeuge und Methoden zur Entwicklung kreativer Lösungen. Am Ende waren alle Beteiligten mehr als zufrieden und würden jederzeit wieder an einem entsprechenden Workshop teilnehmen.

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