Um die marktdynamischen Herausforderungen anzunehmen, muss in den Unternehmen ein Paradigmenwechsel stattfinden: Mitarbeiter stellen veränderte Anforderungen an Arbeit und Unternehmen, durch Kostendruck und Fachkräftemangel müssen sich die Arbeitsformen und -prozesse verändern. Und auch der Kunde als Empfänger von Serviceleistungen ist in den Fokus zu rücken – extern und auch intern!

Stefan Kuhardt: „Als Spezialisten für Enterprise Service Management vertreten wir die Position ‚Alles ist Service‘. Wir finden, dass die digitale Revolution allzu oft auf ihre technische Komponente reduziert wird – doch im Kern geht es immer um den Menschen und das, was der Kunde erwartet.“

UNSER MODELL ZUR ERFOLGREICHEN AUFSTELLUNG IM DIGITALISIERUNGSZEITALTER

„Damit eine Organisation dem zunehmenden Druck von außen standhalten und darüber hinaus auch noch Innovationen hervorbringen kann, muss beim einzelnen Mitarbeiter, seinen Fähigkeiten und motivationalen Aspekten angesetzt werden. Das impliziert kulturelle Fragen, Veränderung von Führungsmodellen und die Frage, wie Arbeit geplant und gesteuert werden muss“, so Horst Tisson.

Tisson & Company hat deshalb über mehrere Jahre aus verschiedenen Modellen und erfolgreichen Kundenprojekten die wesentlichen Erkenntnisse zu einem Gesamtansatz zusammengeführt. Aktuelle Projekte bestätigen das Potenzial, dadurch ganze Organisationen grundlegend verändern zu können und mit motivierten Mitarbeiter erfolgreich Changes zu erreichen.

José Silva (Hamburg Süd): „Wir haben zusammen mit Tisson & Company eine Servicezentrierte Organisation in der IT mit einzelnen Service Ownern aufgebaut. Das Projekt war so erfolgreich, dass wir mittlerweile auch in anderen Unternehmensbereichen dieses Modell implementieren.“

MODELL VON TISSON & COMPANY, UM ORGANISATIONEN SCHLAGKRÄFTIG, AGIL UND INNOVATIV ZU GESTALTEN

Das Modell basiert auf drei Säulen und einem wertorientierten Regulativ:

  1. Mitarbeiter – Anforderungen an Arbeit und Unternehmen haben sich stark verändert. Mitarbeiter selbst suchen vermehrt einen Sinn in ihrer Arbeit. Wer heute ins Berufsleben eintritt, wird nach einer Untersuchung durchschnittlich 13 Mal seinen Arbeitgeber wechseln:
    • Kultur – wenn die richtige Kultur geschaffen ist und die Geschäftsleitung dies auch lebt, entwickeln Mitarbeiter den Mut für Entscheidungen und innovative Lösungen – insbesondere dann, wenn nicht jeder Fehler sofort sanktioniert wird.
    • Führung – Mitarbeiter erwarten zunehmend inhaltliche Herausforderungen statt extrinsischer Anreize. Führung muss außerdem auf der Basis von Vertrauen und Delegation erfolgen.
    • Service Ownership – Im Konzept des Service Owner sind bereits viele Aspekte für eine schlagkräftige und dynamische Organisation vereint. Siehe hierzu auch unter „Den Faktor Mensch in den Mittelpunkt stellen“ und „Assessment Service Owner“: https://www.digitalisierungsallianz.de/blog/
  1. Arbeit – Ein immer wichtiger werdender Faktor ist die Arbeit selbst. Die Anforderungen von außen und aus dem eigenen Haus werden zahlreicher und komplexer. Um nicht den Überblick zu verlieren, die Ressourcen richtig zu allokieren und gleichzeitig „compliant“ zu bleiben, muss Arbeit digitaler werden:
    • Zentralisierung einer nahtlosen Planung und Steuerung in einer Anwendung inkl. sämtlicher benötigter Artifakte
    • Digitalisierung aller Arbeitsplanungs- und Steuerungsprozesse
    • Sicherstellung von Reviews und Approvals
    • Steuerung und Nachweis von Compliance-Prozessen
  1. Kunden-fokussierte Services: Produkte werden immer digitaler und durch Smart Services ergänzt. Kunden erwarten mehr denn je einen sehr guten Service. Das Produkt tritt dabei oft in den Hintergrund. Deshalb ist für Tisson & Company „alles Service!“. Auch im internen Leistungsaustausch gibt es Kunden-Lieferanten-Beziehungen, d. h. ein Service Owner ist der erste Ansprechpartner für den (internen) Kunden und macht alles, um diesen zufrieden zu stellen.

PORTFOLIO

Eine ebenfalls zentrale Aufgabe ist es, die Anforderungen und Projekte vor dem Hintergrund der verfügbaren Ressourcen richtig zu planen. Wichtig sind ein belastbares Portfoliomanagement und damit eine betriebswirtschaftlich angemessene Wertesteuerung:

  1. Alignment – Umsetzung der Strategien des Unternehmens in den nachgelagerten Unternehmensbereichen.
  2. Demand (Kunde) – Anforderungen, die von der Kundenseite (intern/extern) kommen.
  3. Innovation (Service Owner) – Der Service Owner ist der wichtigste Ansprechpartner für die Kunden. Er versteht die Anforderungen und steuert die Serviceerbringung wie ein Unternehmer. Auch als Partner seiner Kunden liefert er Innovationsbeiträge.

Das Portfoliomodell sollte auf einem transparenten und für alle verständlichen Entscheidungsalgorithmus basieren: „Es kann nicht mehr verplant werden, als vorhanden ist“, so Horst Tisson, „und wenn für bestimmte Vorhaben mehr benötigt wird, müssen es alle verstehen und ggfs. gemeinsame Entscheidungen mit Trade-offs treffen.“

Möchten Sie wissen, wo und wie wir in Ihrer Organisation für mehr Power ansetzen würden, fragen Sie uns gerne:

horst.tisson@tisson.com (0172-8958884) und
stefan.kuhardt@tisson.com (0176-49599900)

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